synchrone produktion
Verschwendung

Kanban Consult GmbH

Warum muss ein Produkt bei einer reinen Bearbeitungszeit von 10 Minuten drei Wochen durch die Fabrik geschoben werden? Vermutlich weil die Fabrik als Werkstattfertigung organisiert ist und die gefertigten Lose zu groß sind.

In einer Werkstattfertigung wartet das erste fertige Teil eines Loses in jedem Prozessschritt bis das letzte Teil des Loses bearbeitet ist.

Beträgt die Losgröße 300 Stück und ist die Bearbeitungszeit pro Stück zwei Minuten, dann wartet das erste fertige Teil 600 Minuten, bis das letzte Teil des Loses fertig ist. Hat der Prozess beispielsweise 5 Prozessstufen, dann beträgt die Wartezeit pro Teil schon 3.000 Minuten, obwohl das Teil nur 10 Minuten bearbeitet wurde.

Die Aufgabenstellung im DLZ-Workshop ist die Lokalisierung von Prozessschritten, die von Werkstatt- auf Fließfertigung umgestellt werden können. Denn in der Fließfertigung wird ein fertiges Teil sofort weiterbearbeitet und nicht erst, wenn die 299 anderen auch fertig sind.

Durch Umstellung von Werkstatt- auf Fließfertigung reduzieren wir die Produktionsdurchlaufzeiten um bis zu 90%. Die Umstellung funktioniert umso einfacher, je geringer der Automatisierungsgrad der Fabrik ist.

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