Kanban Consult GmbH


Im gleichen Takt wie der Kunde


Fertigt der Vorprozess schneller als der Folgeprozess, dann bauen sich zwischen den beiden Prozessen Bestände an Halbfabrikaten auf. Dies kann dazu führen, dass kein Platz mehr zur Verfügung steht, für Teile, die benötigt werden, oder für die zuviel produzierten Teile sind keine Sonderbehälter mehr vorhanden. Die Folge ist Zusatzhandling im weiteren Ablauf.

Nur wenn der Vorprozess im gleichen Takt produziert wie der Folgeprozess, also sein Kunde, lässt sich ein Aufbau von Materialbeständen in der Produktion vermeiden.

Wenn alle Vorprozesse im gleichen Takt produzieren, wie die Endmontage und alle Vorprozesse nur das nachproduzieren, was der Folgeprozess gerade verbraucht hat, spricht man von einem ziehenden System, das synchron zum Kundentakt produziert.

Der Idealfall ist gegeben, wenn sich die Endmontage des Lieferanten an der Taktzeit des externen Kunden orientiert, denn dann werden auch keine Überbestände an Fertigteilen zwischen Lieferant und Kunde aufgebaut.


Die Glättung der Produktion


Für die Produktion ist es am einfachsten jeden Tag vom gleichen Teil die gleiche Menge zu produzieren. Die Anpassung der Produktion an die Taktzeit des externen Kunden bedeutet nicht, dass man dieses Prinzip aufgibt und sich dem Auf und Ab der täglichen Bestellschwankungen unterwirft.

synchrone Produktion

Es genügt vollkommen, wenn man beispielsweise eine Woche lang ein konstantes Produktionsprogramm fährt. Man legt einmal pro Woche fest, welche Stückzahlen in der Folgewoche von jedem Teil pro Tag gefertigt werden sollen. Dieses Wochenprogramm nivelliert die Bestellschwankungen der Kunden und sorgt für eine ruhige und kontinuierliche Produktion unter der Woche.

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