synchrone produktion
Maschinenworkshops

Kanban Consult GmbH

Was passiert, wenn der Mitarbeiter ein Werkstück in eine Maschine eingelegt und die Maschine gestartet hat? Die Maschine arbeitet und der Mitarbeiter wartet bis die Maschine fertig ist. Oft ist die Wartezeit länger, als die Zeit, die der Mitarbeiter benötigt um das Werkstück einzulegen, die Maschine zu starten, das bearbeitete Werkstück zu entnehmen und in einen Behälter zu legen.

Neben dieser Maschine steht eine zweite Maschine, an der das Gleiche passiert. Allerdings steht diese Maschine so ungünstig, dass sie nicht von dem Mitarbeiter bedient werden kann, der an der ersten Maschine arbeitet. Die Zeit dazu hätte er.

In den Workshops zum Thema Mehr-Maschinenbedienung geht es darum, die Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass die Wartezeit reine Verschwendung ist. Allerdings ist kein Mitarbeiter davon begeistert, wenn er statt einer nun zwei Maschinen bedienen soll. Dies akzeptiert der Mitarbeiter nur dann, wenn er bei der Bedienung von zwei Maschinen auch einen Vorteil für sich erkennt.

Der Vorteil kann zum Beipiel darin liegen, dass sich durch die optimierte Anordnung der Maschinen und Materialbehälter die Laufwege des Mitarbeiters reduzieren. Oder dass der Mitarbeiter bei der Magazinierung der Maschine das Material nicht mehr schleppen und heben muss, sondern es auf einem Magazinierwagen an die Maschine heranrollt und das Material nur noch in das Magazin der Maschine einschieben muss.

Die Umstellung der Produktion vom Prinzip "Ein Mitarbeiter - eine Maschine" auf Mehr-Maschinenbedienung bringt eine erhebliche Produktivitätssteigerung ohne große Investitionen.

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