Kanban Consult GmbH


Was ist eigentlich Verschwendung?


Arbeit setzt sich zusammen aus Wertschöpfung und Verschwendung. Bearbeitungszeiten auf der Maschine sind Wertschöpfung. Das Warten des Maschinenbedieners auf das Ende des Bearbeitungsvorgangs, oder das Transportieren von Teilen sind Verschwendung. Es ist durchaus möglich, dass 4 Mitarbeiter, deren Aufgabe es ist, Teile zu montieren, in einer Schicht 24 km zurücklegen, weil das Fertigungslayout nicht optimal ist.


Verschwendung durch Wertschöpfung ersetzen


Warum wird die Verschwendung akzeptiert?


Zum einen weil man sie nicht sieht und zum andern, weil sie gewollt ist. In den meisten Fabriken gibt es hohe Materialbestände vor, im und nach dem Fertigungsprozess. Damit kann man Fehlteile auf der Zulieferseite, Maschinenausfälle oder schlechte Fertigungsqualität kompensieren, ohne dass dies Auswirkungen auf den Endkunden hat. Dies ist sogar so gewollt, weil man davon ausgeht, dass die genannten Probleme nicht zu lösen sind. Dieser Zustand wird nicht als Verschwendung empfunden, weil er in den meisten Fabriken der Normalzustand ist.


Verschwendung sichtbar machen


Nur dann kann man sie wirksam bekämpfen. Dies setzt voraus, dass insbesondere die Materialbestände im Fertigungsprozess drastisch reduziert werden. Dies muss wohldosiert erfolgen, weil für alle dann auftretenden Probleme eine Lösung gefunden werden muss, die Produktionsausfälle verhindert.

Ziel dabei ist es, Verschwendung durch Wertschöpfung zu ersetzen. Die Werker sollen nicht schneller laufen oder schwerer tragen, sondern intelligenter arbeiten

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