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POTENZIALANALYSE

Nur messbare Erfolge sind echte Erfolge. Ob man besser wird, kann man nur feststellen, wenn man weiß, wo man heute steht. Aus diesem Grund bewerten wir vor dem Start eines Projektes den Ist-Zustand des zu verbessernden Prozesses. Und zwar mit einer Potenzial- und einer Wertstromanalyse.

Aus diesen beiden Analysen lassen sich dann realistische Ziele und Möglichkeiten zur Verbesserung des Prozesses ableiten. Bei der Potenzialanalyse wird der Prozess nach den folgenden zehn Lean-Kriterien beurteilt:


  Art der Fertigungsorganisation

  Art der Materialversorgung

  Materialreichweite in der Produktion

  Häufigkeit der Maschinenumrüstung

  Art und Weise der Maschinenumrüstung

  Qualifizierung der Mitarbeiter

  Organisation des Vorschlagswesens

  Ordnung und Sauberkeit in der Fabrik

  Visuelles Management

  Qualifizierung der Schichtführer und der Meister


Zu jedem dieser 10 Kriterien gibt es vier mögliche Zustände, die mit Punkten von eins bis vier bewertet werden. Somit können im Maximum 40 Punkte erreicht werden. Wer hier im Hauptprozess auf 20 Punkte kommt, ist im Vergleich zu anderen Firmen schon überdurchschnittlich gut - hat aber immer noch ein Potenzial von 50% und das kann man realisieren.